Wasserforschung: Ideen und Produkte

„Sollte man nicht, statt das Gesetz des freien Falls der Körper auf einen Mittelpunkt hin zu formulieren, vielmehr die These vom Aufsteigen der Leere zu einer Peripherie hin vorziehen, indem man die Leere als Einheit der Nicht-Dichte betrachtet, eine Hypothese, die viel weniger willkürlich ist als die Festlegung auf die konkrete, positive Dichte-Einheit Wasser?“
Alfred Jarry, Heldentaten und Lehren des Dr. Faustroll (Pataphysiker), 1898, 1911, deutsch Berlin 1968 27

„Es ist schon längst bekannt, „dass die physikalischen Eigenschaften des Wassers nicht durch das Wirken von einzelnen Molekülen, sondern nur über größere Strukturen erklärt werden können.“ Alternative Wasserforscher vermuten, dass das Phänomen dieser Haufen- oder Clusterbildung mit seinem fließenden, also in ständiger Bewegung befindlichem Zustand der Moleküle der Schlüssel sei für die Verhaltensweisen des Wassers als Energie- und Informationsträger. Dieses Wissen wird zum Beispiel in der Hömöopathie, aber auch zur Belebung von „totem“ Leitungswasser oder zur Sanierung gekippter Teiche 34 und Seen eingesetzt. Man versucht auch hier noch Gesetzmäßigkeiten zu entschlüsseln. Es wird der Ordnung beziehungsweise den Ordnungen des Chaos nachgeforscht, als sei das Chaos nur der Hort einer noch nicht durchschauten Ordnung. Doch was, wenn sich der Grund der Gesetze als chaotisch erweisen sollte? Müsste dann nicht paradoxerweise die Unordnung zum Prinzip erhoben werden, wohingegen die Ordnung als ein nur zufälliges und temporäres Ereignis auftauchen würde?“
- Oya Erdogan, Wasser. Über die Anfänge der Philosophie, Wien 2003 75, 77/78

Wasser in seinen vielfältigen Erscheinungen hat die Fantasie der Menschen immer angeregt. Aber diese Anregung hat neue Qualitäten erhalten, seit ein globales Gespräch über die zunehmende Verschmutzung des Wassers und über den Mangel an Wasser in vielen Regionen der Welt begonnen hat. Masaru Emoto, Viktor Schauberger, Johann Grander, Günter Schön gehören zu jenen einflussreichen Esoterikern der ersten Stunde, die Theorien über das „Gedächtnis des Wassers“ entwickelt haben und in praktischen Anwendungen „Wasser beleben“. Franz Fiizke berichtet in einem Film (44 min.) unter dem Titel „Das Geheimnis des Wassers“ über Techniken und Geräte, die der „Verwirbelung“ des Wassers und seiner Befreiung von Schadstoffen dienen, und stellt die „Wasserfühler“ Otmar Grober und Walter Tuff vor, die durch äußere Einflüsse (die Vibrationen, die eine Blaskapelle in einem Gebirgsbach verursacht) die Frequenzen, die im Wasser herrschen, verändern.
Er zeigt mikroskopischen Aufnahmen von Wassertropfen verschiedener Qualität und erwähnt die Künstler, die unter dem Titel „Die Welt im Tropfen“ Wassertropfen als Bildquelle benutzen. Die Firma des Johann Grander bietet Geräte für Betriebe an, die darauf angewiesen sind, sauberes Wasser zu benutzen, und für private Haushalte. Dieser Grenzbereich der Wissenschaft, deren Vertreter bereit sind, ihre Arbeit unter Umständen als Kunst zu verstehen, wird von vielen Menschen berührt, die nach Gesundheit, Wohlbefinden, „wellness“ suchen und Vorstellungen von Paradiesen pflegen, die in starkem Kontrast zu den zerstörerischen Drogenkulturen der Hippie-Bewegung und ihren Nachfolgern stehen.

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